Dienstag, November 29, 2005

~Frage des Tages~


Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen, ohne daran zu zerbrechen?

was versteht man unter Leid?
ob Leid für jeden unterschiedlich ist?
ob durch geeignete "Brille" Leid in einem ganz anderen Form gesehen wird, und nicht mehr als Leid bezeichnet?
wie stark ist ein Mensch überhaupt?

Samstag, November 19, 2005

~hurrraaa~

Ich hab heute 6,5 Km Strecke innerhalb 30 Minuten geschafft!!!!Ich bin sooo stolz ^_^
Ich glaube, ich kann am Ende dieses Jahres am Silvesterlauf teilnehmen, bis dahin werde ich schon qualifiziert genug hihihihi *debil mode on*
Apropos Joggen, vorgestern habe ich zum ersten Mal ein Hallo von einem anderen Jogger bekommen, jemand hat sich getraut, einen anderen zu begrußen. Ich werd es auch ab jetzt machen. Schade, daß ich heute keinen anderen Jogger getroffen habe. Aber es wird wohl noch viele Jogger in diesem wunderschönen kalten dunklen nassen Herbst geben....aaahhhh...so ein perfektes Wetter zum Joggen *g* ooohhh.....Herbst!! ich liebeeeee dich!!
Wer will mitmachen??*G* Flo? Elvy? Fab?

Freitag, November 18, 2005

~Männer Vs. Frauen~

An meinem Geburtstag hab ich mehrere Bücher von Flo als Geschenk bekommen. Ein Buch heißt " Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". Die Autoren (Alan und Barbara Pease) werfen einen amüsanten Blick auf die kleinen, aber bedeutsamen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Das Buch ist voll lustig.
Zum Beispiel:

Im 6. Kapitel: Gedanken, Verhaltenweisen, Gefühle und andere Katastrophengebiete
>>Warum ist Möses vierzig Jahre lang durch die Wüste geirrt? Er hat sich geweigert, nach dem Weg zu fragen<<

Im 9. Kapitel: Männer, Fauen und Sex
>>Wenn es um Sex geht, brauchen Frauen einen Grund. Männer brauchen eine geeignete Ort.<< >>Eines Morgens bin ich um sechs Uhr davon aufgewacht, daß meine Frau mir einen Besenstiel gegen den Rücken gestoßen hat<<, erzählte uns ein Mann. >>Als ich fragte, was sie da tat, antwortete sie: >Damit du auch mal weißt, wie sich das anfühlt!< << >>Viele Männer halten Monogamie für eine exotische Holzart.<< >>Eine Frau will viel Sex mit dem Mann, den sie liebt. Ein Mann will viel Sex.<< >>Männer geben ihrem Penis einen Namen, weil sie nicht wollen, daß ein völlig Fremder 99 Prozent ihrer Entscheidungen für sie trifft.<< >>Du bist ein lausiger Liebhaber!<>Wie kannst du das in zwei Minuten beurteilen?<< >>Miss Universum Wettbewerbe werden von allem Männer verfolgt, Mister Universum Wettbewerbe locken keine Katze hinter dem Ofen hervor.<< >>Adam kam zuerst - aber bei welchem Mann ist das anders?<< >>Was ist der Unterschied zwischen erotisch und pervers? Erotisch ist, wenn man eine Feder benutzt. Pervers ist, wenn man das ganze Huhn benutzt.<<

Im 10. Kapitel: Ehe, Liebe und Romanzen
>>Der Sex ist der Preis, den Frauen für die Ehe zahlen. Die Ehe ist der Preis, den Männer für den Sex zahlen.<<

Im 11. Kapitel: Kurs auf eine andere Zukunf
>>Es ist wunderbar, ein Mann zu sein, weil man Gurken und Zucchini kaufen kann, ohne dabei rot zu werden.<<

Was kann ich noch dazu sagen? einfach nur lustig ^_^

Donnerstag, November 17, 2005

~verwirrende Differentialgleichung~

ooooohhhh....ich hab schon den ganzen Tag versucht, die Aufgaben zu lösen, und hab immer noch viele Ahnung davon U_U
Ende dieses Semesters gibt es mündliche Prüfung dafür, ob ich es schaffen kann *großes Fragezeichen*.
Heut verlauft nichts wie meinen Plan, zu spät aufgestanden, nicht mal in der einzigen Vorlesung, nicht mal fertig mit dem Übungsblatt, und bis jetzt nicht mal gejoggt *grummel-grummel*
und jetzt noch online.....ich bin soooo faul *grummel-grummel* oder bin ich einfach zu dumm? *grummel-grummel*
oh gott, ich bin so ein Jammerlappen *grummel-grummel*
ahhh..ich sollte ja den Titel einfach *grummel-grummel* schreiben hehehe
nach so viele *grummel-grummel* geb ich euch einfach ein schönes Bild von mir huahahahahaha
*narcist*

Mittwoch, November 09, 2005

~Burn-out Syndom~

Genau zweieinhalb Wochen sind vergangen, ich kämpfe immer noch ständig mit der Zeit. Ich bin etwas überfordert, manchmal bin tagsüber skeptisch und pesimistisch, ob ich alle meine Ziele in diesem Semester erreichen kann, ob ich mich doch überschätzt habe.?hmmm?
Ich nutze meine Zeit so optimal wie möglich, aber es ist immer noch nicht genug für mich.
6 schriftliche Prüfungen, 5 Scheine, Laborpraktikum, Hausaufgaben, HIWI, und noch viele andere.
Ich war so sehr begeistert von dem Tanzkurs, aber wohl habe ich doch keine Zeit dafür übrig.
naa....selbstschuld eben...Aufschieben hat eben immer ihren Konsequenz...
Jetzt will ich mein Leben richtig machen. Ich bin gefallen, Selbstmitleid konnte mir leider nicht helfen, es hat die Lage noch weiter verschlimmert, aber jetzt stehe ich wieder auf, ich richte mein Leben wieder auf.
Ich bin sehr froh, daß ich immer noch die Chance habe, in Deutschland zu studieren, obwohl es früher gegen meiner Wille war.
Ich bin auch sehr sehr begeistert von Bauingenieurwesen, die Professoren sind Kompetent, es gibt dort weniger Studenten. Es ist dort auch wesentlich leichter Kontakte aufzubauen. Ich steigere immer meine Zufriedenheit in dem Studium, in meinem Leben, ich regele mein Glück.
Und stolz kann ich laut sagen, ich bin glücklich, im privaten Leben und in der Beziehung, zwar gibt es tiefere Phase und höhere Phase, aber ich bin mittlerweile stets im Glück.
Heute ist es mir klar geworden, ich muss von meinem Komfort-Zone raus, ich will raus hier.
Es ist gar nicht wert, so zu leben. Ich werde auch nur dadurch gewachsen, wenn ich mit meiner Gefühlen, Emotionen, Gedanken, Wille usw. gut und richtig benutzen kann, im Leben mit den Mitmenschen um mich.
Es ist mir auch klar geworden, wie schädlich meine Zerbrechlichkeit ist. Ich will niemals meine liebste Menschen dadurch verlieren, besonders meinen liebsten, niemals.
Es ist manchmal sehr wichtig, außer sich die Sache nochmal zu betrachten, und das Leben nochmal zu bewerten. Wie wert es nur ist, wenn man seine liebste Menschen nicht bei sich hat?
Wenn man wegen unterschiedlicher unbearbeiteter Perspektive sie verliert, ob es wert? für mich: nein!

Genau an diesem Tag vor 3 Jahre habe ich in meinem Tagebuch geschrieben:
"Ich fühle, daß ich wie auf Eis sehr schnell gleite. Ich weiss nicht genau, wo ich bin, wohin ich eigentlich gleite, was erwartet mich in Zukunf? Ich hab die Lust zum Leben völlig verloren. Entweder lebe ich weiter so, oder werde ich Mut haben, um diese Ungewissheit abrupt zu beenden. Also, wann Lianna?"
Der einfachste Weg war Selbstmord, es war die logischste Idee für mich. Aber zum Glück bin ich ein Feigling, sonst kann ich ja heute ganz und gar nicht diesen Post zu schreiben.^_^
Ich lebe noch weiter, ich stehe auch wieder auf. Es gibt viele unschönere Sache im Leben, aber es ist auch fast niemals schlecht, aber natürlich hängt es auch von der Perspektive des Betrachters. Erfahrungen bilden den Charakter, sie prägen das Leben. Ichhoffe, ich werde noch sehr sehr fleißig lernen, für das Studium, für mein Leben, für meine liebste Menschen, für meine Freunde, für mich selbst.

Freitag, November 04, 2005

~Liebe, Hass, Gleichgültigkeit~

Der Gegenteil der Liebe ist nicht der Hass, sondern die Gleichgültigkeit.
In der Tiefe der Liebe ist man verletzlich, empfindlich. Ein tiefer Hass kommt schnell, wenn man verletzt wurde.

er: du bist sehr zerbrechlich!
ich: du hast Recht, das bin ich...ich war, und bin immer so...
- Meine Innere ist so sehr verletzlich wie niemand sonst -

Ich hab so ein tiefer Hass zu meiner Mutter gehabt, bis ich eines Tages von ihrem Tod geträumt habe. Durch diese Visionen im Traum hab ich gemerkt, wie wichtig ist sie mir eigentlich.
Ich hab mich unglaublich schlecht gefühlt, die Welt war in meinem Traum irgendwie zum Ende gegangen nach ihrem Tod. Jahrelanger Hass ist natürlich nicht dadurch sofort verschwunden, aber er verliert ständig seine Bedeutung. Ich lerne, etwas loszulassen, um weiter voll im Leben zu sein. Es ist nicht einfach, aber ich bemühe mich, ich strenge mich an.
Ich verfange mich selbst in der Vergangenheit, im Trauer, in dem Zweifler, in der Enttäuschung.
In meiner späteren Kindheit hatte niemand seine Liebe zu mir gezeigt, ich bin damit auch groß gewachsen. Die Glaube daran, daß man zurückkriegt, was eigentlich man gegeben hat, hat mich verkraften, die Menschen um mich, meine Liebe zu geben, bis ich selbst erschöpf bin. Ich hab niemals gelernt, mich selbst zu lieben. Es hat mich sehr sehr enttäuscht, dadurch bin ich so skeptisch und so sehr zerbrechlich, wie ich jetzt bin.

Für einen Anruf für meine Mütter habe ich oft Tagelange, Wochenlange, Monatelange Überwindung gebraucht.
Zwar bin ich nicht bei ihr, der Hass hat mich noch millionen von Kilometern von ihr weiter getrennt, aber jetzt nicht mehr.